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Rückblick: Hessischer Ressourceneffizienz Kongress 2018

Wie steigern Unternehmen ihre Ressourceneffizienz? Welchen Beitrag leistet die Digitalisierung zum verantwortungsvollen Umgang mit Rohstoffen? Und womit treibt Hessens Industrie den Wandel in eine nachhaltige Wirtschaft an? Solche Fragen diskutierten die rund 300 Teilnehmer des zweiten Hessischen Ressourceneffizienz Kongresses am 12. April 2018 im Kap Europa in Frankfurt am Main. Organisiert wurde die Veranstaltung von der Hessen Trade & Invest GmbH im Auftrag des Hessischen Wirtschaftsministeriums.

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Hessischer Ressourceneffizienz Kongress 2018

Die Digitalisierung stellt eine große Chance für die ressourceneffiziente Produktion dar", betonte Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am 12. April zur Eröffnung des Hessischen Ressourceneffizienz-Kongresses in Frankfurt. „Wenn wir digitale Technologien richtig einsetzen, erhöhen diese nicht nur die wirtschaftliche Dynamik, sondern verringern auch unseren Ressourcenverbrauch“, sagte der Minister und sprach sich dafür aus, vorhandene Potenziale effektiv zu nutzen. „Wie eine aktuelle Studie zeigt, konnten bereits 34 Prozent der hessischen Unternehmen durch digitale Technologien und Anwendungen ihren Materialverbrauch reduzieren“, so Al-Wazir.

Teilnehmer aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten auf dem Kongress, wie sich das in der Praxis umsetzen lässt. Zahlreiche Unternehmen stellten konkrete Lösungsansätze vor, wie in ihren Produktionsprozessen Ressourcen dank digitaler Technologien geschont werden. Roland Mandler vom 2017 als „Hessen Champion“ ausgezeichneten Unternehmen OptoTech erläuterte, wie bei der Herstellung von Brillengläsern mithilfe digitaler Lösungen auf Werkstückträger verzichtet und damit mehrere Prozessschritte einspart werden. Von der Blechwarenfabrik Limburg präsentierten Dr. Hugo Trappmann und Annika Trappmann ihre Vision der „Null Energie-Fabrik“.

Mit ineinandergreifenden Förderangeboten unterstützt Hessen kleine und mittlere Unternehmen aus Produktion, Handel und Dienstleistung beim Produktionsintegrierten Umweltschutz (PIUS) und damit bei der Reduzierung von CO2-Emissionen. Spezielle PIUS-Beratungen zeigen konkrete Effizienzmaßnahmen auf, deren Realisierung das Land mit bis zu 30 Prozent bezuschusst. Verbleibende Investitionskosten können über den Innovationskredit Hessen finanziert werden.

„Wir können zu Recht stolz darauf sein, eine intelligente Verknüpfung verschiedener Förderangebote geschaffen zu haben, die es den Unternehmen erleichtern, ressourceneffizienter zu produzieren“, erklärte Al-Wazir.

 

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