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Material- und Nanotechnologie – Werkstoffe von morgen

Auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft spielen die modernen Materialwissenschaften eine entscheidende Rolle - und zwar branchenübergreifend von der Energietechnik über die Elektronikbranche bis zur Medizin. Vor allem die Nanotechnologie treibt die Entwicklung von Werkstoffen mit ungeahnten Eigenschaften an. Hier hat sich Hessen zu einem der führenden Standorte entwickelt.

In Zeiten der Verknappung von fossilen Ressourcen, Hightech-Metallen und anderen strategischen Rohstoffen ist der Erfindergeist der Materialwissenschaftler gefragter denn je. Wie gut, dass die Nanotechnologie den Forschungsspielraum deutlich erweitert hat.

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Neue Materialien – Wegbereiter für neue technische Entwicklungen

Hauchdünne und trotzdem extrem kratzfeste Nanolacke, zum Beispiel auf Basis von Silikaten oder Kunststoffen, verlängern die Lebensdauer zahlreicher Produkte und steigern so die Ressourceneffizienz. In der Energietechnik wiederum sollen Nanomaterialien die Speicherkapazität von Batterien erhöhen. Und in der Medizin setzt man große Hoffnungen auf Implantate mit nanostrukturierten Oberflächen: Sie wachsen besser ein und neigen weniger zu Entzündungen. Auch aus dem aufstrebenden Gebiet der gedruckten Elektronik sind Nanomaterialien nicht mehr wegzudenken: Nanotinten mit winzigen Partikeln aus Silber oder anderen leitfähigen Elementen machen den Massendruck von flexiblen Solarzellen und anderen Elektronikkomponenten möglich.

Schon diese ausgewählten Beispiele zeigen: Material- und Produktentwicklung sind eng gekoppelt. Die komplexen Anforderungen lassen sich dabei oft nicht mehr durch einen einzigen Werkstoff erfüllen. Daher vereinen die Forscher beispielsweise Carbon und Beton oder Silber und Glas zu Verbundmaterialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften. Ob leitfähiges Glas oder leichter Beton: Mit dem Know-how der Material- und Nanotechnologen werden Visionen wahr.

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Hessen – ein namhafter Nanotech-Standort

In der Nanotechnologie zählt Hessen zu den Top-Standorten Europas. Etablierte Konzerne, Mittelständler und Startups, exzellente Hochschulen und Forschungseinrichtungen prägen den innovationsfreudigen Charakter des Landes. In Hessen

  • befassen sich mehr als 60 Hochschuleinrichtungen mit der Nanotechnologie (nanomap.de 2015),
  • gibt es rund 160 Nanotech-Unternehmen (nanomap.de 2015),
  • arbeiten 4.500 Beschäftigte im Bereich der Nanotechnologie,
  • wird mit Nanotechnologie ein Umsatz von 1,5 Milliarden Euro jährlich erwirtschaftet.

Mit dieser ausgezeichneten Infrastruktur bietet Hessen einen optimalen Zugang zur Nanotechnologie und damit beste Bedingungen für stetiges Wachstum in Wirtschaft und Wissenschaft.

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Technologieland Hessen – Förderer, Begleiter und Ansprechpartner

Wir vom Technologieland Hessen unterstützen Akteure aus der Material- und Nanotechnologie. Vor allem kleinen und mittelständischen Unternehmen bieten wir einen Zugang zu den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts, um ihre Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. In enger Zusammenarbeit mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen vermitteln wir Kontakte und Informationen. Wir geben Fachmagazine und Studien heraus und organisieren Veranstaltungen.

Ansprechpartner
Daniel Schreck
Daniel Schreck

Daniel Schreck

Projektleiter Materialtechnologien
Konradinerallee 9, 65189 Wiesbaden, Hessen, Germany
+49 611 95017 8631 daniel.schreck@htai.de
Simon Schneider
Simon Schneider

Simon Schneider

Projektmanager Materialtechnologien
Konradinerallee 9, 65189 Wiesbaden, Hessen, Germany
+49 611 95017 8634 simon.schneider@htai.de
Publikationen
Additive Manufacturing - The path toward an individual production
Additive Manufacturing - The path toward an individual production
Additive Manufacturing - The path toward an individual production 05/2019
Additive manufacturing principles have the potential to partially replace conventional production techniques such as milling or turning and to develop new value-added options. Especially in combination with the digitization and flexibilization of large-scale industrial production up to the ...
Clusterpartner
  • Cluster 3D-Metalldruck und additive Fertigung - Bionik
    Cluster 3D-Metalldruck und additive Fertigung - Bionik
    Cluster 3D-Metalldruck und additive Fertigung - Bionik
    Der 3D-Druck bzw. die additiven Fertigungsverfahren begannen vor über 30 Jahren im Bereich des Rapid Prototyping unter Nutzung von Kunststoff zu keimen und erleben seit den 2010ern ihre Blütezeit. Die seither rapide Entwicklung bringt stetig neue Durchbrüche hervor, sowohl hinsichtlich den verwendeten Materialen wie auch den druckbaren Modellen. Mit dem Cluster
  • Kunststoff Cluster Nordhessen
    Kunststoff Cluster Nordhessen
    Kunststoff Cluster Nordhessen
    Das Kunststoff Cluster Nordhessen ist ein Verbund von Unternehmen, dessen zielführende Aufgabe darin besteht, Kunststoffprodukte sowie Maschinen und Werkzeuge zur Herstellung von Kunststoffprodukten in Kooperation weiter zu entwickeln. Die Zusammenarbeit stützt sich dabei im Wesentlichen auf den technisch-wissenschaftlichen Austausch der Partner.
  • Materials Valley e.V.
    Materials Valley e.V.
    Materials Valley e.V.
    Der Verein Materials Valley e.V. wurde im Frühjahr 2002 unter der Beteiligung von Industrieunternehmen, Hochschulen, Forschungsinstituten, Institutionen der Länder zur Förderung von Technologie und Wirtschaft und Privatpersonen gegründet. Ziel des Vereins ist die Profilierung der Region Rhein Main als High-Tech Standort für Materialforschung und Werkstofftechnologie. Dies beinhaltet den Ausbau von Wissensnetzen zu einem langfristig angelegten Forschungsverbundnetz zwischen den wissenschaftlichen Instituten und Unternehmen der Region sowie zwischen Unternehmen als Grundlage für Kooperationen, gemeinsame Forschung und Entwicklung.
  • mst-Netzwerk Rhein-Main e.V. – Kompetenznetzwerk Mikrosystemtechnik
    mst-Netzwerk Rhein-Main e.V. – Kompetenznetzwerk Mikrosystemtechnik
    mst-Netzwerk Rhein-Main e.V. – Kompetenznetzwerk Mikrosystemtechnik
    Das Rhein-Main-Gebiet hat viele innovative Hightech-Firmen und zeigt eine traditionell enge Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Forschung und Lehre. Im mst-Netzwerk Rhein-Main e.V. haben sich Hersteller, Anwender und Zulieferer der Mikrosystemtechnik sowie herausragende Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus der Region bereits seit 2004 zusammengeschlossen.
  • Optence e.V.
    Optence e.V.
    Optence e.V.
    Nach mehr als 15 jähriger Netzwerkarbeit ist Optence e.V. eine feste Größe in der Clusterlandschaft Hessens. Die Mitglieder profitieren durch persönliche Kontakte und Fachinformationen in Veranstaltungen und Arbeitskreisen. Industrie und Hochschulen rücken so enger zusammen und stärken durch gemeinsame Aktivitäten die Wirtschaftskraft der Region. Optence e.V. ist Gesellschafter der Photonics Hub GmbH, die zusammen mit dem Netzwerk bayern photonics im September 2018 gegründet wurde. In der Photonics Hub GmbH, die das operative Geschäfts für beide Cluster durchführt, sind rund 190 Clusterakteure engagiert.
  • Wetzlar Network e.V. - Industrienetzwerk Optik Elektronik Mechanik
    Wetzlar Network e.V. - Industrienetzwerk Optik Elektronik Mechanik
    Wetzlar Network e.V. - Industrienetzwerk Optik Elektronik Mechanik
    Das Industrienetzwerk Wetzlar Network für die Bereiche Optik, Elektronik und Mechanik zielt darauf ab, den regionalen Wirtschaftsraum zu stärken und seine Entwicklung aktiv voranzutreiben. Das Wetzlar Network versteht sich als Vermittler, Kommunikator und Multiplikator. Es schafft die kooperative Basis dafür, dass das einzigartige Branchenprofil der optischen, elektronischen und mechanischen Industrie sowohl innerhalb der Region als auch im nationalen und internationalen Wettbewerbsumfeld noch stärker wahrgenommen wird. Darüber hinaus bewirkt die Vernetzung die noch gezieltere Nutzung der Kompetenzen und Innovationspotenziale.
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