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22.03.2017

Bis zu 6 Mio. Euro für Breitbandausbau in Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill

Al-Wazir: „Schub für schnelles Internet“

Hessen unterstützt den Breitbandausbau in den Kreisen Marburg-Biedenkopf und Lahn-Dill mit insgesamt bis zu sechs Millionen Euro. Die Landesregierung stockt damit Fördermittel des Bundes auf, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Dienstag mitteilte: „Wir geben dem Ausbau in diesen Landkreisen einen zusätzlichen Schub, um die Versorgung mit schnellem Internet in der Fläche weiter zu verbessern.“ Insbesondere Schulen und Gewerbebetriebe sollen von der Förderung profitieren.

Al-Wazir gratulierte den zwei Kreisen zum Erfolg im Bundesprogramm. Die Förderbescheide waren am Dienstag in Berlin übergeben worden. Das Breitbandbüro Hessen bei der Hessen Trade & Invest GmbH hatte die Kommunen bei der Antragstellung beratend unterstützt. „Die Beratungsstruktur des Landes hat sich erneut bewährt“, sagte der Minister.

Für jeden der beiden Kreise stehen drei Mio. Euro zur Verfügung. Die endgültige Höhe des Zuschusses steht erst nach der Detailprüfung des Antrags fest. Zuvor hatten bereits die Kreise Limburg-Weilburg, Main-Kinzig, Rheingau-Taunus, Fulda, Vogelsberg und Wetterau Zusagen des Bundes erhalten. Die Landesregierung stellt rund 36 Millionen Euro zur Kofinanzierung von Breitbandvorhaben bereit.

Ende 2016 waren bereits für fast vier von fünf hessischen Haushalten (78,3 Prozent) Breitbandanschlüsse von 50 Mbit/s oder mehr verfügbar. Hessen zählt damit zu den Top 3 der Flächenländer und hat sich binnen eines halben Jahres um 6,3 Prozentpunkte verbessert – der zweithöchste Zuwachs bundesweit. „Hessen festigt beim Breitbandausbau seine Spitzenposition in Deutschland“, sagte Al-Wazir.

Breitbandversorgung Hessen Stand Ende 2016

(Quelle: TÜV Rheinland)

Der Minister wies darauf hin, dass die Landesregierung durch die Änderung der Gemeindeordnung klargestellt hat, dass Kommunen in diesem Segment eigenwirtschaftlich aktiv werden können, wenn der Markt nicht für ein ausreichendes Angebot sorgt. Auch die sehr aktive Beratung der Städte und Kreise durch das Breitbandbüro Hessen und die Erhöhung des Bürgschaftsrahmens des Landes und die dadurch möglichen Angebote der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WI-Bank) haben dazu beigetagen, dass sowohl große Telekommunikationsunternehmen als auch die Kommunen in Hessen beim Breitbandausbau besonders aktiv sind.

Hessen hat sich zum Ziel gesetzt, Anschlüsse von mindestens 50 Mbit/s bis Ende 2018 flächendeckend verfügbar machen, nimmt aber bereits den Ausbau noch schnellerer Verbindungen in den Blick. Bis zum Jahr 2020 besteht die realistische Perspektive, dass 60 Prozent der Haushalte durch den marktgetriebenen Ausbau und den technischen Fortschritt mit bis zu 400 Mbit/s versorgt werden können.

Hier geht es zu den aktuellen Breitbandversorgungszahlen des BMVI/ TÜV Rheinland.

Weitere Informationen hierzu finden Sie auch beim Breitbandbüro Hessen.
 
 
KONTAKT: Wolfgang Harms, Pressestelle
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