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06.06.2018

Hessens Weg zum Turbo-Internet

Al-Wazir stellt Gigabit-Strategie vor

Frankfurt/Main - Hessen setzt sich beim Internet-Ausbau neue ehrgeizige Ziele: Bis 2025 soll die Dateninfrastruktur Bandbreiten von einem Gigabit pro Sekunde ermöglichen – das Zwanzigfache des gegenwärtigen Ausbauziels von 50 Mbit/s. 2030 sollen dann flächendeckend Glasfaserleitungen bis in jedes Haus und jedes Unternehmen in Hessen reichen. Dies sind die Eckpunkte der Gigabit-Strategie für Hessen, die Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch auf dem Hessischen Breitband-Gipfel in Frankfurt vorstellte. 

9. Hessischer Breitbandgipfel © Hessen Trade & Invest GmbH / Jana Kay Photography
9. Hessischer Breitbandgipfel © Hessen Trade & Invest GmbH / Jana Kay Photography

Frankfurt/Main - Hessen setzt sich beim Internet-Ausbau neue ehrgeizige Ziele: Bis 2025 soll die Dateninfrastruktur Bandbreiten von einem Gigabit pro Sekunde ermöglichen – das Zwanzigfache des gegenwärtigen Ausbauziels von 50 Mbit/s. 2030 sollen dann flächendeckend Glasfaserleitungen bis in jedes Haus und jedes Unternehmen in Hessen reichen. Dies sind die Eckpunkte der Gigabit-Strategie für Hessen, die Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Mittwoch auf dem Hessischen Breitband-Gipfel in Frankfurt vorstellte. 

Für die wirtschaftliche Entwicklung, moderne Mobilität und soziale Teilhabe

„Eine leistungsfähige Dateninfrastruktur ist das, was Straßen und Schienenwege im Zeitalter der Industrialisierung waren. Sie ist unerlässlich für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Landes, für moderne Mobilität, für soziale Teilhabe“, sagte der Minister. „Die Anforderungen an die Bandbreiten wachsen ständig. Deshalb müssen wir schon jetzt planen, wie wir damit Schritt halten und was der nächste Schritt nach den 50 Mbit/s ist.“ 

Die Strategie bezieht sich nicht allein auf das Festnetz, sondern zielt auch auf die Weiterentwicklung der Mobilfunkinfrastruktur. Löcher in der LTE-Versorgung sollen schnell verschwinden, der neue und weit schnellere Standard 5G soll 2020 in Hessen starten. Wegen der Bedeutung für die Mobilität sollen wichtige Verkehrstrassen beim schrittweisen Ausbau des Netzes besonders berücksichtigt werden.

„Eine leistungsfähige Dateninfrastruktur ist unerlässlich für die wirtschaftliche Entwicklung, für moderne Mobilität, für soziale Teilhabe“, so Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir.

Drittes Element der Strategie ist der Ausbau öffentlicher WLAN-Netze in öffentlichen Einrichtungen, an Tourismusorten, in Schulen und Bildungseinrichtungen. Al-Wazir wies auf das Förderprogramm „Digitale Dorflinde“ hin, das hessische Kommunen beim Aufbau von Hotspots unterstützt.

Die Umsetzung der Strategie erfordere Investitionen in Milliardenhöhe, sagte der Minister: „Klar ist, dass der Löwenanteil des Ausbaus privatwirtschaftlich erfolgen muss. Die öffentliche Hand kommt da ins Spiel, wo – wie in dünnbesiedelten Gebieten - keine Perspektive für einen marktgetriebenen Ausbau besteht. Hier müssen alle Beteiligten zusammenarbeiten. Das Land wird dabei seine Verantwortung wahrnehmen.“ 

Dank allen Beteiligten

Die Gigabit-Strategie ist in Zusammenarbeit mit Kommunen, Telekommunikationsunternehmen und kommunalen Versorgern entstanden. Der Minister dankte allen Beteiligten für ihre Mitarbeit und ihr bisheriges Engagement beim Breitbandausbau. „Hessen gehört inzwischen zu den bestversorgten Flächenländern. Ende 2017 hatten 84 Prozent der Haushalte die Möglichkeit, einen Breitbandanschluss von mindestens 50 Mbit/s zu bekommen und wir hatten in Hessen eine der höchsten Ausbaugeschwindigkeiten in Deutschland. Vier der zehn bestversorgten Landkreise Deutschlands liegen in Hessen. Darauf können wir alle stolz sein.“

Al-Wazir appellierte an die Bundesregierung, ihre angekündigten Förderprogramme angemessen auszustatten. Zudem müssten sie so gestaltet sein, dass die beim Ausbau bereits fortgeschrittenen Länder wie Hessen sie nutzen könnten. Es dürfe nicht sein, dass am Ende die Ausgestaltung der Förderprogramme des Bundes dafür sorgten, dass die belohnt würden, die bisher nicht aktiv gewesen seien, und die bestraft, die bisher vorne seien.

Quelle: www.wirtschaft.hessen.de

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