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17.04.2019

Neue Fraunhofer-Einrichtung zur Ressourcensicherung

Forschung zu Kreislaufmanagement, Urban Mining, biogene Rohstoffe, Magnetwerkstoffe, Energiematerialien und Rezyklatanalytik

Hanau, Alzenau - Die Fraunhofer-Projektgruppe für Wertstoffkreisläufe und Ressourcenstrategie IWKS treibt seit acht Jahren erfolgreich die Sicherung der Rohstoffversorgung in Deutschland maßgeblich voran. Die unter dem Dach des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung gegründete und seither kontinuierlich wachsende Forschungsgruppe wird seit dem 8. April an ihren Standorten in Alzenau und Hanau als eigenständige Fraunhofer-Einrichtung unter dem Namen Fraunhofer IWKS fortgeführt.

Die Mitarbeitenden des Fraunhofer IWKS und Dr. Thomas Hofmann, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer ISC, freuen sich über den erreichten Meilenstein. © Fraunhofer IWKS
Die Mitarbeitenden des Fraunhofer IWKS und Dr. Thomas Hofmann, stellvertretender Institutsleiter des Fraunhofer ISC, freuen sich über den erreichten Meilenstein. © Fraunhofer IWKS

Aufbauend auf seinem etablierten Know-how wird das Fraunhofer IWKS in Zukunft unter eigener Flagge sein Renommee als Forschungsdienstleister auf dem Gebiet der Ressourcensicherung weiter fortentwickeln. Forschungsschwerpunkte sind die Bereiche Kreislaufmanagement, Urban Mining, biogene Rohstoffe, Magnetwerkstoffe, Energiematerialien und Rezyklatanalytik.

Heute beschäftigt das Fraunhofer IWKS rund 90 Mitarbeitende in zwei Bundesländern und ist mit seiner Expertise ein wichtiger Teil des Technologie- und Wissenschaftsstandorts der Region Rhein-Main und Deutschlands geworden. Der Senat der Fraunhofer-Gesellschaft befasst sich in seiner Sitzung im November mit dem formalen Übergang des Fraunhofer IWKS in die Eigenständigkeit zum 1. Januar 2020. Bereits jetzt überträgt der Vorstand der 2018 neu berufenen Leiterin Prof. Dr. Anke Weidenkaff das Mandat, das Fraunhofer IWKS wie eine selbständige Einrichtung zu führen.

»Neben dem Einsatz und Engagement der Mitarbeitenden des Fraunhofer IWKS gilt unser besonderer Dank dem Fraunhofer ISC, das uns in der Aufbauphase stets unterstützt und mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat«, so Prof. Dr. Anke Weidenkaff. »Dieser Schritt ist ein entscheidender Meilenstein für das Fraunhofer IWKS und ich freue mich sehr, die bisherige erfolgreiche Aufbauarbeit gemeinsam mit den Mitarbeitenden weiterzuführen.«

Auch thematisch soll das Portfolio des Fraunhofer IWKS weiterentwickelt werden. »Ressourceneffizienz und Rohstoffsicherung sind für Unternehmen von entscheidender Bedeutung. Genau hier setzen wir an: Am Standort Alzenau wird sich die Forschungsarbeit auf die Themenschwerpunkte Digitalisierung und Ressourcen, darunter Ökonomie und Ökologie in der Kreislaufwirtschaft, konzentrieren. In Hanau wird das Themengebiet Rezyklate für Anwendungen aus der Elektromobilität mit den Bereichen Batterien und Brennstoffzellen, Leichtbau, Elektromotoren sowie Hochleistungselektronik mit Industriepartnern aus der Region weiter ausgebaut werden. Damit sind wir für die Zukunft perfekt aufgestellt.«

Das Fraunhofer ISC freut sich, diesen Aufbau erfolgreich initiiert und vorangebracht zu haben. Die Fraunhofer-Gesellschaft und das Fraunhofer ISC als Mutterinstitut haben gemeinsam mit Bayern und Hessen und den Industriestandorten Rhein-Main und Bayerischer Untermain zur richtigen Zeit die Weichen gestellt für einen neuen nachhaltigen Umgang mit Wertstoffen.

 

Quelle: Pressemitteilung Frauenhofer IWKS

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