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27.04.2026

Online-Fragebogen zum Digitalen Produktpass

Der Digitale Produktpass (DPP) wird ein zentrales Instrument der EU, um Produkte entlang ihres gesamten Lebenszyklus transparenter und nachhaltiger zu machen. Unternehmen können sich aktuell über einen Online-Fragebogen in die Ausgestaltung einbringen. Zu beachten ist, dass noch keine detaillierten Anforderungen an den DPP für jede Produktgruppe festgelegt worden sind. Sektorspezifische Anforderungen werden in künftigen delegierten Rechtsakten ausgearbeitet. Ab 2027 wird die erste DPP-Anwendung bei großen Batterien eingeführt.

Ein digitaler Produktpass ist ein digitaler Datensatz, der wichtige Informationen über ein Produkt, das heißt seine "Identität" enthält. Er wird vom Hersteller, Einführer oder Händler oder von einem in ihrem Namen handelnden spezialisierten Dienstleister erstellt und online zur Verfügung gestellt. Digitale Produktpässe sind in erster Linie durch Scannen eines auf dem Produkt aufgedruckten QR-Codes (Quick-Response-Code) oder eines elektronischen Etiketts wie eines RFID-Tags (Funkfrequenzkennzeichnung) zugänglich. Sie sollen für größere Transparenz sorgen und Verbrauchern, Unternehmen und Behörden zuverlässige, maschinenlesbare Produktinformationen zur Verfügung stellen.

Es gibt bereits freiwillige digitale Pässe, aber DPP werden in den kommenden Jahren für eine wachsende Zahl von Produktgruppen, die in der EU in Verkehr gebracht werden, verpflichtend. Je nach Sektor kann für jeden Artikel, jede Produktionscharge oder jedes Modell ein digitaler Produktpass erforderlich sein. .

Unternehmen, insbesondere KMUs, sind eingeladen, sich an der Umfrage zu beteiligen. Insbesondere aus den Sektoren:

  • Textilien
  • Elektronik
  • Möbel
  • Bauprodukte
  • Batterien
  • Maschinen, Werkzeuge und Geräte
  • Spielzeug
  • Eisen und Stahl
  • Aluminium und Halbzeug daraus

Weitere Infos und Link zur Befragung

Quelle: DIHK

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