Förderung von Projekten zum Thema „Resiliente und nachhaltige Rohstoff-Wertschöpfungsketten für Zukunftstechnologien“ innerhalb der europäischen Partnerschaft „Raw Materials for the Green and Digital Transition“
Hierfür sollen länderübergreifende Verbünde aus Wissenschaft und Wirtschaft anwendungsorientierte FuE-Ergebnisse bereitstellen, die zu einer signifikanten Weiterentwicklung im Vergleich zum aktuellen Stand der Technik führen.
Die Ziele dieser Förderrichtlinie sind:
- Wissenslücken in Bezug auf eine resiliente und nachhaltige Rohstoffversorgung entlang der gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskette durch FuE zu schließen.
- die Ressourceneffizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette, einschließlich der nachgelagerten Schritte der Rohstoffverarbeitung und Produktion, zu erhöhen.
- den Wandel von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaft durch FuE zur Verlängerung der Nutzungsdauer von Produkten sowie zu deren hochwertiger Wiederverwendung und zur stofflichen Rückführung von Rohstoffen zu gestalten.
- die schädlichen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit und die Umwelt zu verringern, beispielsweise durch die Vermeidung von Schadstoffeinträgen oder die Minimierung von Eingriffen in Ökosysteme im Zusammenhang mit bergbaulichen Aktivitäten.
- die Zusammenarbeit deutscher Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit akademischen und industriellen Partnern aus den an den Joint Calls beteiligten Ländern im Rahmen von FuE-Projekten zu stärken.
Um das Förderziel zu erreichen, beabsichtigt das BMFTR im Rahmen der HTAD die Projekte deutscher Verbundpartner innerhalb der europäischen Partnerschaft RAMP zu fördern.
Das BMFTR fördert mit dieser Richtlinie risikoreiche, anwendungsorientierte und vorwettbewerbliche FuE-Arbeiten innerhalb von transnationalen Verbundvorhaben, die Beiträge für eine resiliente und nachhaltige Bereitstellung von Rohstoffen für die Wirtschaft leisten.
Gefördert werden Vorhaben insbesondere mit einem Technologiereifegrad (Technology Readiness Level, TRL) im Bereich 2 bis maximal 7, mit dem Anspruch, den Reifegrad der betrachteten Technologie im Projektverlauf um mindestens eine TRL-Stufe zu erhöhen.