Rüsselsheim am Main wird Mitglied in der H2BZ-Initiative Hessen
Die Stadt Rüsselsheim am Main ist der Wasserstoff- und Brennstoffzellen-Initiative Hessen e.V. (H2BZ-Initiative Hessen) beigetreten. Dadurch unternimmt Rüsselsheim mit der Stabsstelle Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung einen weiteren wichtigen Schritt, das Thema Wasserstoff auf dem Industrieareal Rüsselsheim West (ehemaligen Opelflächen) prominenter zu spielen und zu fördern. Zusammen mit Experten aus Wissenschaft und Forschung sowie den Spezialisten des Netzwerks der H2BZ-Initiative möchte man Synergien erzielen und wasserstoffaffine Unternehmen gewinnen für eine Ansiedlung auf dem 120 Hektar großen Areal in zentraler Lage im Rhein-Main-Gebiet.
Die Grundlage dazu war die in 2025 veröffentlichte Studie zur Wasserstoff-Potenzialanalyse für den Standort. Mit Unterstützung des Hessischen Wirtschaftsministeriums und der Landesstelle Wasserstoff wurden die Gegebenheiten und Möglichkeiten analysiert, wie man am Standort in Rüsselsheim schrittweise Wasserstoffkapazitäten aufbauen kann. Ziel war es geeignete Gewerbe- und Industrieflächen weiterzuentwickeln, um wasserstoffaffine Unternehmen erfolgreich zu überzeugen sich dort anzusiedeln. Eines der wesentlichen Resultate und bedeutender Standortvorteil ist die sehr gute Eignung des Areals in unmittelbarer Nähe des künftigen Wasserstoff-Kernnetz, das westlich an Rüsselsheim am Main vorbeiführen wird. Dies ermöglicht und sichert eine überregionale Anbindung an Produktions- und Verbrauchszentren und schafft langfristige Versorgungssicherheit und Skalierungsmöglichkeiten.
Oliver Eich
Projektleitung Landesstelle Wasserstoff
Mathias Fleck
Landesstelle Wasserstoff