BMFTR: Sieben Zukunftscluster vor zweiter Umsetzungsphase
Die sieben Zukunftscluster der zweiten Wettbewerbsrunde haben sich im vergangenen Jahr einem mehrstufigen Begutachtungsprozess unterzogen und ihre Strategien für die zweite Umsetzungsphase präsentiert und verteidigt.
Fünf Cluster haben bewiesen, dass sie einen belastbaren Fahrplan haben, um wettbewerbsfähige regionale Innovationsnetzwerke zu schaffen. Für sie geht es somit möglichst nahtlos weiter. Für zwei Cluster hat die Jury Auflagen formuliert, um deren zukünftige Wertschöpfungspotenziale zu stärken. Ihnen wird die Möglichkeit eingeräumt, ihre Innovationsstrategien kurzfristig zu optimieren. Das BMFTR ist den Empfehlungen der Jury gefolgt.
Nach einer erneuten Bewertung durch die Jury ist anschließend eine dritte Umsetzungsphase von bis zu drei Jahren möglich. Insgesamt sind für die 14 Zukunftscluster der ersten und zweiten Wettbewerbsrunde Fördermittel von bis zu 630 Millionen Euro über drei Förderphasen vorgesehen.
Die Zukunftscluster-Initiative ist im Sommer 2019 gestartet, um neue Maßstäbe in der Innovationslandschaft Deutschland zu setzen. Hochschulen, Forschungseinrichtungen, international agierende Konzerne sowie kleine und mittelständische Unternehmen entwickeln und verwandeln eine Region durch ihre gemeinsame Innovationskraft zum „place to be“ ihrer Branche.
Thematisch bedienen die Zukunftscluster viele Themen, die die Hightech Agenda Deutschland als Schlüsseltechnologien listet oder als strategische Forschungsfelder aufführt: von der Quantentechnologie über Mikroelektronik und Biotechnologie bis hin zu Gesundheitsforschung. Die 14 Zukunftscluster widmen sich den drängenden Herausforderungen unserer Zeit.