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06.07.2026

Deutsch-Australische Industrie- und Handelskammer organisiert Rohstofftour nach Australien zur Stärkung resilienter Lieferketten

Vom 25. bis 30. Oktober 2026 führt die Deutsch-Australische Industrie- und Handelskammer (AHK Australien) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) eine Rohstofftour nach Australien durch. Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2026.

Die projektbezogene Fördermaßnahme im Rahmen des Markterschließungsprogramms für KMU bringt relevante Akteure aus der deutschen Industrie, Bergbauzulieferer sowie Vertreter von Finanzierungsinstitutionen mit australischen Unternehmen und Projekten im Bereich kritischer Rohstoffe zusammen. Ziel ist es, die Diversifizierung deutscher Rohstofflieferketten zu unterstützen und neue Partnerschaften mit einem strategisch wichtigen Rohstoffmarkt aufzubauen.

Australien als strategischer Partner für kritische Rohstoffe


Australien gilt aufgrund seines außergewöhnlichen Rohstoffreichtums, seiner stabilen politischen Rahmenbedingungen und seiner hohen ESG-Standards als besonders relevanter Zielmarkt für den Aufbau widerstandsfähiger Lieferketten. Das Land verfügt über bedeutende Vorkommen von Lithium, Seltenen Erden, Nickel, Kobalt, Grafit und weiteren Rohstoffen, die für Zukunftstechnologien und die industrielle Transformation unverzichtbar sind. Die Rohstofftour bietet den Teilnehmenden einen kompakten Überblick über Markt, Projekte und zentrale Akteure des australischen Rohstoffsektors und schafft direkten Zugang zu Unternehmen, Regierungsvertretern, Forschungseinrichtungen und Investoren.

Die Delegation richtet sich an Unternehmen mit hohem Rohstoffbedarf, an Bergbauzulieferer sowie an privatwirtschaftliche Akteure wie Banken, Fonds und Investmentgesellschaften. Vorgesehen ist eine Delegation von 12 bis 15 Unternehmen mit einem KMU-Anteil von mindestens 30 Prozent. Auf dem vorläufigen Programm stehen unter anderem eine Briefing-Veranstaltung in Sydney, Fachgespräche zu kritischen Rohstoffen, der Besuch der IMARC-Bergbaukonferenz einschließlich sowie Termine in Westaustralien mit Unternehmensgesprächen und dem Besuch einer Weiterverarbeitungsanlage. Die Teilnehmenden erhalten dadurch die Möglichkeit, neue Lieferquellen zu erschließen, strategische Partnerschaften auszuloten und Investitionspotenziale im australischen Rohstoffsektor aus erster Hand zu bewerten.

Das Projekt ist Bestandteil des Markterschließungsprogramms für KMU und unterliegt den De-Minimis-Regelungen. Der Eigenanteil für die Teilnahme richtet sich nach der Größe des Unternehmens. Individuelle Reise-, Unterbringungs- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmenden selbst. Anmeldeschluss ist der 31. Juli 2026. Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl werden alle Anmeldungen auf ihre Eignung und Relevanz für die Zielsetzung der Reise geprüft; im Sinne des Markterschließungsprogramms werden dabei insbesondere kleine und mittlere Unternehmen berücksichtigt.

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