Förderung von Projekten zum Thema „KI-Module für Schlüsselfähigkeiten in Handwerk, Handel und Industrie (ModuS-KI)“ im Rahmen des Programms „Zukunft der Wertschöpfung – Forschung zu Produktion, Dienstleistung und Arbeit“
Die Innovationskraft des Mittelstands ist eine wesentliche Erfolgsgrundlage der deutschen Wirtschaft. KI-basierte Fähigkeiten bieten mittelständischen Unternehmen Potentiale zur Entwicklung neuer Produkte, zur Optimierung von Prozessen, zur Effizienzsteigerung sowie zur Verbesserung von Kundenbeziehungen und Marktpositionen.
Die Richtlinie hat folgende Ziele:
- Transfer neu denken: KI-Anwendungsfälle durch eine frühe Verzahnung von Technologieentwicklung und Anwendung identifizieren.
- KI-integriert entwickeln: KI-Module für den unkomplizierten und ressourcenschonenden Einsatz in verschiedenen Unternehmen eines Sektors gestalten.
- Entwicklungsrisiken senken: Die großen Unsicherheiten bei digitalen Technologien mit schnellen Innovationszyklen abmildern.
- Freiräume für Unternehmen schaffen: Optionen ausloten und Austausch fördern, um KI-Fähigkeiten passgenau bereitzustellen.
- Netzwerke bilden: Relevante Akteure für Entwicklung, Erprobung, Verbreitung und perspektivische Marktdurchdringung einbinden.
Gefördert werden vorwettbewerbliche Verbundprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft in der Explorationsphase und der Forschungs- und Entwicklungsphase sowie ein wissenschaftliches Projekt. Verbundprojekte zielen auf die Identifikation, Bewertung, Erforschung, Entwicklung und prototypischen Implementierung von bislang nicht erreichten Fähigkeiten von KI-Anwendungen für und in Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Handel. Die zugrunde liegenden KI-Module sollen gemeinsam von Forschungseinrichtungen sowie KMU und mittelständischen Unternehmen vorgedacht, erforscht und entwickelt werden, ihren Nutzen überwiegend in solchen Unternehmen entfalten und auch dort erprobt werden.