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04.02.2026

Förderung von Projekten zum Thema „Open Innovation – Offene Werkzeuge für Forschung und Lehre in Quantentechnologien und Photonik“

Das BMFTR unterstützt vorwettbewerbliche Einzelvorhaben oder Verbundprojekte, die in dem Kontext völlig neue und oder wesentlich verbesserte technische Lösungen liefern.

Quantentechnologien sind eine disruptive Querschnittstechnologie mit dem Potenzial, in vielen Anwendungsfeldern und Märkten eine dominante Rolle zu spielen. Deshalb gehören die Quantentechnologien zu den sechs prioritären Schlüsseltechnologien, die in der Hightech Agenda Deutschland fokussiert werden. Insgesamt ist das Feld von enormen Entwicklungen geprägt, es zeigen sich jedoch auch noch erhebliche wissenschaftliche und technologische Heraus­forderungen. Dies hat zur Folge, dass die universitäre öffentliche Forschung eine bedeutende Rolle im Markt für Quantentechnologien darstellt.

Open Innovation fördert die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und der breiten Öffentlichkeit, um Ideen und Technologien zu teilen und gemeinsam zu entwickeln. Durch die Einbeziehung externer Partner und die Nutzung kollektiven Wissens können Unternehmen und Forscher schneller auf neue Herausforderungen reagieren und innovative Lösungen finden. Zudem werden niederschwellige Zugänge für Anwendungsindustrien geschaffen.

Im Bereich der Quantentechnologien besitzt Deutschland auch aufgrund entsprechender Fördermaßnahmen eine sehr gute Wettbewerbsposition. Die wissenschaftlichen und technischen Herausforderungen werden in Unternehmen als auch in universitären und außeruniversitären Forschungseinreichungen adressiert. Von entscheidender Bedeutung ist insbesondere an universitären und außeruniversitären Forschungseinreichungen, aber auch in Startups der Zugang zu und die möglichst freie Verfügbarkeit von hochwertigen wissenschaftlichen Geräten. Hiermit verbunden sind aktuell aber auch folgende Defizite:

  • Die Kosten der benötigten wissenschaftlichen Werkzeuge sind sehr hoch. Gerade für Nachwuchsgruppen oder Forschende aus Nachbardisziplinen sind die Zugangshürden daher sehr hoch beziehungsweise oft zu hoch.
  • Es handelt sich in der Regel um proprietäre Werkzeuge ohne frei nutzbare Schnittstellen, die damit die Mit- oder Weiterentwicklung durch Dritte verhindern.
  • Insbesondere für Anwendungen in Bereichen außerhalb der Kernanwendungen Quantencomputing, -kommunikation, -sensorik sind die Werkzeuge oft nicht nur zu teuer, sondern auch hinsichtlich ihrer Leistungsparameter zum Teil überdimensioniert.
  • Für Forschung, Lehre und Ausbildung fehlen hochwertige, aber frei nutzbare und kostengünstige Werkzeuge.

Diese Bekanntmachung hat daher zum Ziel, diese Defizite zu adressieren. Gegenstand der Förderung sind vorwettbewerbliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die zu neuen oder grundlegend verbesserten offenen Werkzeugen führen. Mit dem Begriff Werkzeuge gemeint ist sowohl Open Source-Hardware als auch die Bereitstellung geeigneter offener Schnittstellen oder von Entwicklungswerkzeugen für entsprechende Komponenten und Software für Hardware- und Setup-Design sowie deren Nutzung.

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