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27.02.2026

Horizon Europe 2026–2027: Neue Chancen für Unternehmen

Die EU-Kommission hat Ende des vergangenen Jahres das Arbeitsprogramm für Horizon Europe 2026–2027 verabschiedet und stellt dafür 14 Milliarden Euro bereit. Im Fokus stehen Klimaneutralität, der Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Forschung und Innovation sowie die Stärkung der wirtschaftlichen Resilienz Europas.

Für Unternehmen – insbesondere KMU, Start-ups und technologieorientierte Unternehmen– eröffnet das Programm neue, gezielt zugeschnittene Fördermöglichkeiten.

Zentrale Neuerung sind horizontale Ausschreibungen, die wirtschaftliche Herausforderungen bereichsübergreifend adressieren. Besonders relevant für die Industrie ist der Förderaufruf „R&I in support of the Clean Industrial Deal“ mit einem Volumen von 540 Millionen Euro. Er setzt auf einen bottom-up, industriegetriebenen Ansatz zur Markteinführung sauberer Technologien und zur Dekarbonisierung energieintensiver Industrien. Ergänzt wird dies durch einen 90 Millionen Euro starken Aufruf zu KI in der Wissenschaft, der vertrauenswürdige KI-Anwendungen u. a. in Werkstoffen, Landwirtschaft und Gesundheitswirtschaft unterstützt.

Mit der Initiative Choose Europe will die EU im neuen Arbeitsprogramm für Horizon Europe gezielt internationale Spitzentalente anziehen: 50 Millionen Euro fließen in die Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen , weitere Mittel in Forschungsinfrastrukturen (50 Millionen Euro) und Lehrstühle des Europäischen Forschungsraums (240 Millionen Euro). Unternehmen können zudem gestärkte sogenannten European Innovation Ecosystems nutzen, die Start-ups und Scale-ups über transnationale Innovationshubs vernetzen.

Zugleich reagiert die Kommission auf Kritik aus der Praxis: Das Programm ist 33 Prozent kürzer, setzt verstärkt auf Pauschalförderung, zweistufige Anträge und vereinfachte Vorlagen. Das senkt Hürden, beschleunigt Verfahren und erleichtert insbesondere innovativen KMU und Neueinsteigern den Zugang zu EU-Fördermitteln.

Quelle: DIHK

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