Neue europäische Partnerschaft Raw Materials Partnership for the Green and Digital Transition (RAMP) hat ersten Call 2026 vorveröffentlicht
Hintergrund für RAMP (Raw Materials Partnership for the Green and Digital Transition) ist der stark steigende Bedarf an kritischen Rohstoffen für Energiewende, Digitalisierung und moderne Technologien sowie die Notwendigkeit, Lieferketten nachhaltiger, resilienter und diversifizierter zu gestalten. Die rückwirkend in November 2025 gestartete Partnerschaft unterstützt Forschung von der Rohstoffexploration über Produktion und Nutzung bis hin zu Recycling und Kreislaufwirtschaft. In den kommenden zehn Jahren sind sieben transnationale Förderaufrufe sowie weitere Aktivitäten geplant. RAMP vernetzt Wissenschaft, Industrie, Politik und weitere Akteure weltweit mit dem Ziel, eine nachhaltige und sichere Rohstoffversorgung zu stärken, Innovationen zu fördern und Europas strategische Resilienz auszubauen. Deutschland (BMFTR) sowie das Land Sachsen beteiligen sich in der Partnerschaft und der ersten Ausschreibung
Der erste Förderaufruf 2026 umfasst sechs Themen entlang der gesamten Rohstoff-Wertschöpfungskette. Gefördert werden Forschungs- und Innovationsprojekte zu einer resilienten Rohstoffversorgung aus Primär- und Sekundärquellen, ressourceneffizientem Design und Produktion, technologischen Lösungen für die Kreislaufwirtschaft sowie zur Überwindung regulatorischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Hemmnisse.
Details zu RAMP bzw. des Förderaufrufs 2026 können auf der Website der Partnerschaft nachgelesen werden.