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29.11.2022

e-nabling KMU: Standardisierung ermöglicht eine schnellere Umsetzung in der Circular Economy

© photon_photo / stock.adobe.com

Die Circular Economy ist ein Alternativmodell zur Linearwirtschaft, die seit dem Beginn der Industrialisierung die weltweiten Wirtschaftsmodelle dominiert hat. Ziel der zirkulären Wirtschaft ist eine Erhöhung der Ressourceneffizienz entlang der gesamten Wertschöpfungskette, insbesondere mit Blick auf die endlichen Ressourcen des Planeten.

Normen, Standards und Maßnahmen sollen helfen, dieses Ziel schon bei der Produktion zu berücksichtigen, um Ressourcenschonung und Wirtschaftlichkeit zu vereinen.

Thema 1: Die neue Batterieverordnung – Aktueller Stand und zukünftige Anforderungen

Die für Mitte 2023 erwartete Batterieverordnung ist ein integrativer Bestandteil des European Green Deal und ein erster Schritt des EU Circular Economy Action Plans. Bestandteile der Verordnung sind neben festen Sammlungsquoten und Recyklatanteilen auch Vorgaben zur Austauschbarkeit und Interoperabilität zwischen verschiedenen Systemen.

Christian Eckert, Bereichsleiter Nachhaltigkeit & Umwelt und Geschäftsführer des Fachverbandes Batterien im ZVEI, wird in einen Überblick über den aktuellen Stand sowie die zu erwartenden Ergebnisse liefern und aufzeigen, welche Anforderungen zukünftig an die Hersteller, Sammler und Recycler gestellt werden und wie Normen bei der Umsetzung helfen.

Thema 2: Circular Economy und Normung – Mehrwert durch Beteiligung am Normungsgeschehen

Die unterschiedlichen Auswirkungen der Circular Economy werden nirgends so deutlich wie bei der Herstellung von alltäglichen Gebrauchsgegenständen. Der EU Circular Economy Action Plan wird zukünftig weitere Anforderungen an die Hersteller im Bereich „Reparierbarkeit“ und „Recycling“ stellen. So sollen Ersatzteile auch nach dem Produktvertrieb noch verfügbar sein und somit eine Reparatur durch Dritte ermöglichen. Darüber hinaus soll beginnend beim Produktdesign der Einsatz und die Rückgewinnung von Recyklaten mitbedacht werden. Grundsätzlich soll unter dem Stichwort „Refurbishment“ der Produktlebenszyklus über das heutige Maß hinaus verlängert werden.

Dr. Jens Giegerich von der Firma Vorwerk präsentiert praktische Beispiele, wie die Circular Economy bereits heute angewendet wird und wie Normen dabei helfen, eine Markteinführung nachhaltiger Produkte erfolgreich zu ermöglichen.

Weitere Informationen und Anmeldung

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Datum 29. November 2022
17:00 h - 18:30 h
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Ansprechpartner Herr Michael See
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