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Fertigungsverfahren

Reduzierte Kosten, geringerer Ressourceneinsatz, Zeitersparnis, dezentrale oder individualisierte Produktion, komplexe und leichtere Geometrien, stärkere Verbünde, Einsparung oder sogar Substitution von Treibhausgasen: Die Liste mit Argumenten moderne Fertigungsverfahren zu entwickeln und anzuwenden ist lang. Daher ist es nicht überraschend, dass solche Technologien auch beim hessischen Mittelstand angekommen sind. Im Innovationsfeld Materialtechnologien bieten wir Ihnen zahlreiche Möglichkeiten, das Potenzial solcher Technologien bestmöglich zu nutzen.

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3D-Druck in Hessen – Auf dem Weg zur industriellen Reife

Die auch als 3D-Druck bekannte Additive Fertigung ist schon lange keine Nischenanwendung in Hobbywerkstätten mehr. Der rapide wachsende Markt, die immer vielfältigere Landschaft von Druckdienstleistern oder aber das rasante Wachstum der jährlich in Frankfurt am Main stattfindenden formnext – der internationalen Leitmesse für Additive Fertigungsverfahren – sind klare Anzeichen für eine 3D-Revolution in der industriellen Produktion.

Der Erfolg des 3D-Drucks ist dessen Grundprinzip, das sich mit digitalen Technologien hervorragend ergänzt. Denn die Basis jeder additiven Fertigung ist ein Datensatz, der die Objektform in hauchdünnen Lagen beschreibt. Durch einfache Modifikation dieser Konstruktionsdaten können Hersteller individuelle Kundenwünsche oder neue Designideen schnell umsetzen. Um Lieferkosten zu sparen können Bauteile auch von Dienstleistern auf der ganzen Welt vor Ort gedruckt werden.

Auch zahlreiche hessische Unternehmen und Forschungseinrichtungen bringen mit unterschiedlichen Technologien die Additive Fertigung voran. Ob Auftragsfertigung, Materialhersteller, Kleinserienfertigung oder Datenverarbeitung: In fast jeder Wertschöpfungsstufe finden sich hier innovative Akteure.

Doch nicht nur kleine Unternehmen oder Start-Ups haben den 3D-Druck für sich entdeckt, sondern auch bei vielen Großunternehmen ist die Additive Fertigung fester Bestandteil der Betriebsprozesse. Eine Übersicht über die Potenziale der 3D-Druckverfahren sowie hessischer Akteure und Erfolgsgeschichten bietet Ihnen unsere Publikation: Additive Fertigung – auf dem Weg zur individualisierten Produktion.

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Unsere Broschüre Additive Fertigung gibt Einblick über die Potenziale im Kontext der vierten industriellen Revolution, erläutert Additive Technologien und Fertigungsverfahren, zeigt Wege der neue Wertschöpfung mit Hilfe von Additiver Fertigung auf und stellt 17 hessische Erfolgsgeschichten aus Wirtschaft und Wissenschaft vor, die sich mit dem Thema Additive Fertigung beschäftigen.
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Innovative Fertigungsverfahren eröffnen neue Möglichkeiten

Was man nie außer Acht lassen darf – das Fertigungsverfahren beeinflusset die Eignung eines Materials für eine bestimmte Anwendung maßgeblich. Das bezieht sich nicht nur auf Form und Aussehen des Produktes, sondern auch auf Umwelteinflüsse bei Herstellung und Verarbeitung, die Belastbarkeit eines Verbundes oder die Realisierbarkeit einer industriellen Serienfertigung.

Fragen, die durch Innovationen in den Fertigungsverfahren beantwortet werden können, sind zum Beispiel: Lässt sich Stahl ohne Kohle herstellen? Können belastbare und leitfähige Verbindungen zwischen unterschiedlichen Metallen auch ohne Temperatureinfluss hergestellt werden? Wie verbindet man Kunststoffe und Metalle am geschicktesten?

Innovative Akteure der Materialtechnologien haben dabei auf diese und andere Fragen bereits Antworten geben können. So kann durch den Einsatz von Wasserstoff in der Stahlproduktion die Emissionen von Kohlendioxid in der gesamten Industrie in Zukunft signifikant gesenkt werden. Durch die Beschichtungen des hessischen Start-Ups Nanowired hingegen sind metallisch leitfähige Verbindungen in einer Art und Weise realisierbar, die zuvor undenkbar gewesen wären. Um artverschiedene Werkstoffe wie Kunststoffe und Metalle miteinander fest zu verbinden, werden weltweit und auch insbesondere in Hessen intensive Forschungsbemühungen betrieben.

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Potenziale nutzen

Es gibt viele Technologien, die den Weg zu einer nachhaltigen Zukunft unterstützen können. Um Investitionen dazu zu erleichtern, gibt es eine Vielzahl von Förder- und Unterstützungsprogrammen – die Übersicht dazu finden Sie hier. Sie planen eine Veranstaltung für Industrie und/oder Forschung? Sie haben eine spannende Projektidee und wissen nicht, wie oder mit wem Sie diese umsetzen können – sprechen Sie uns gerne direkt an, wir unterstützen und beraten Sie gerne!

  • Das Technologietransferprogramm Leichtbau (kurz TTP Leichtbau) ist ein FuE-Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, auch innovative Fertigungsverfahren werden als Konstruktionsprinzipien explizit gefördert. Die Förderaufrufe sind halbjährlich, das Programm ist in 5 Technologielinien aufgeteilt. Gerne beraten wir Sie zu Ihren Möglichkeiten im TTP Leichtbau. 
  • Eine Übersicht zu Förderprogrammen finden Sie in unserer Förderdatenbank
Ansprechpartner
Sandro Szabo
Sandro Szabo

Dr. Sandro Szabo

Projektleiter Materialtechnologien
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