Die nationale Wasserstoffstrategie hat den Markthochlauf von Wasserstoff zum Ziel. Dafür wird die ausreichende Verfügbarkeit von Wasserstoff und der Aufbau einer leistungsfähigen Wasserstoffinfrastruktur sichergestellt.
Am 22. Oktober 2024 hat die Bundesnetzagentur das Wasserstoffkernnetz genehmigt. Damit wurde ein wesentlicher Schritt zur nationalen, landesweiten Versorgung mit Wasserstoff und somit der Reduzierung der CO2-Emissionen zur Realisierung der Klimaneutralität erzielt. Die über 9.000 km Netzinfrastruktur werden den Wasserstoff deutschlandweit transportieren und verteilen. Hierzu werden sowohl bestehende Erdgasleitungen (zu 60 Prozent) umgewidmet als auch neue Wasserstoffleitungen (zu 40 Prozent) gebaut werden. Im Detail verfolgt das Kernnetz das Ziel Erzeugungs- und Verbrauchszentren sowie Importpunkte miteinander zu verbinden. Man erreicht dadurch zentrale Standorte – wie große Industriezentren, Speicher, Kraftwerke und Importkorridore. Das Kernnetz stellt die zentrale Zukunftsinfrastruktur im Kontext eines rapiden Hochlaufs der Wasserstoff Wirtschaft dar, ohne die eine weitere Dekarbonisierung unserer Energieversorgung sowie wichtiger Industriezweige nicht gelingen kann.