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Grün wie Beton

Förderprogramm PIUS-Invest - Praxisbeispiel Frank Breul GmbH

 

Beton ist ein echter Klimakiller. Durch die Komponenten Zement und Cellulose entstehen bei seiner Herstellung große Mengen des Treibhausgases CO2. Der allgegenwärtige Baustoff ist damit für etwa neun Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich. Die Frank Breul GmbH hat einen Weg gefunden, den CO2-Ausstoß bei der Betonproduktion deutlich zu senken.

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Die Ausgangssituation

Die Frank Breul GmbH aus Burghaun bei Fulda entwickelt und fertigt Abstandshalter für Faser- und Gießbeton. Diese Abstandshalter bestehen selbst aus Beton und werden von großen Bauunternehmen eingesetzt, um beim Gießen von Stahlbeton ausreichend Abstand zwischen der Betonoberfläche und den eingelegten Stahlelementen herzustellen. Die Firma wurde 1985 gegründet und hat sich seither zu einem erfolgreichen Betrieb mit 25 Mitarbeitern entwickelt, der ein internationales Händlernetzwerk mit vielen Standorten in Europa unterhält.

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[Oliver Zarski, HA Hessen Agentur GmbH]
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Die Maßnahmen

Im Jahr 2018 entwickelten die beiden Geschäftsführer Frank Breul und Eric Hahn ein neues Mischverfahren für Beton, mit deutlich weniger CO2-Emissionen als bisher. Das Projekt trägt den Namen „concrete green“, zu Deutsch „Grüner Beton“. Beton herzustellen setzt pro Tonne Material rund 630 Kilogramm CO2 frei. Damit ist der Baustoff für rund neun Prozent der weltweiten CO2-Emissionen verantwortlich. Die Schuld an der Entstehung des Treibhausgases tragen die beigemischten Komponenten Zement und Cellulose. Die neue Mischtechnik der Frank Breul GmbH reduziert diese Rohstoffe durch den Einsatz von CO2-neutralem Sand. Bei leicht verbesserter Qualität der Bauteile senkt das Verfahren den Zementeinsatz um 30 Prozent, was den C02-Ausstoß um gut 250 Tonnen pro Jahr verringert. Zusätzlich investierte das Unternehmen in eine Photovoltaikanlage und einen Solartrockner. Zusammen sparen die Technologien rund 60.000 Kilowatt Strom im Jahr und senken den Energieverbrauch um 25 Prozent. Das entspricht einer jährlichen CO2-Ersparnis von weiteren 22 Tonnen.

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Die PIUS-Förderung

CO2-Einsparung gesamt 272 Tonnen durch verminderten Zementeinsatz 250 Tonnen durch Photovoltaik und Solartrockner 22 Tonnen Investitionen gesamt 834.000 Euro Zuschuss durch PIUS-Invest 250.000 Euro. Für die umweltschonende Herstellung des „Grünen Betons“ und die neuen Energiesparmaßnahmen investierte die Frank Breul GmbH mehr als 834.000 Euro. Über das Förderprogramm PIUS-Invest und den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) erhielt das Unternehmen eine Förderung von 30 Prozent für die neue Produktionstechnik, bestehend aus Mischanlage und Dosiereinheit. Auch die neue Photovoltaikanlage sowie der Solartrockner wurden mit 30 Prozent gefördert. Insgesamt beläuft sich die Fördersumme auf 250.000 Euro. Die Basis für die Ermittlung der Einsparpotenziale bildete eine geförderte PIUS-Beratung über das RKW Hessen.

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Für unser Projekt war die PIUS-Förderung absolut maßgeblich. Ohne sie hätten wir das Vorhaben finanziell nicht stemmen können und es deshalb wahrscheinlich niemals realisiert. PIUS hat uns unkompliziert und schnell ermöglicht, unsere Idee in die Tat umzusetzen.
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Frank Breul, Geschäftsführer der Frank Breul GmbH
Für unser Projekt war die PIUS-Förderung absolut
maßgeblich. Ohne sie hätten wir das Vorhaben
finanziell nicht stemmen können und es deshalb
wahrscheinlich niemals realisiert. PIUS hat uns unkompliziert
und schnell ermöglicht, unsere Idee in die Tat
umzusetzen.
Für unser Projekt war die PIUS-Förderung absolut maßgeblich. Ohne sie hätten wir das Vorhaben finanziell nicht stemmen können und es deshalb wahrscheinlich niemals realisiert. PIUS hat uns unkompliziert und schnell ermöglicht, unsere Idee in die Tat umzusetzen.
Oliver Zarski, HA Hessen Agentur GmbH
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