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BRAIN hat ein neues System zur Genom-Editierung entwickelt

Die Genom-Editierung gehört zu den komplexesten und spannendsten Innovationen in der Biotechnologie. An diese Technologie hat sich die BRAIN Biotech AG gewagt und ein neuartiges CRISPR/CAS-System entwickelt.

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CRISPR/Cas aus Hessen

Unter dem Begriff Genom-Editierung (Genome Editing) verstehen Forschende eine Technik zur präzisen Veränderung von Erbinformationen. So lassen sich zum Beispiel Mikroorganismen für biotechnologische Anwendungen optimieren und neue Therapien in der Medizin erschließen. Die BRAIN Biotech AG mit Stammsitz im südhessischen Zwingenberg hat eine eigene Variante des bekannten CRISPR/Cas-Systems entwickelt. Die dabei verwendeten eigenen Nukleasen, das heißt DNA-schneidende Enzyme, erleichtern es dem Unternehmen, das System für seine Biotech-Innovationen oder für Kundenprojekte zu verwenden: zum Beispiel, um mikrobielle Produktionsstämme in ihrer Stoffwechselleistung zu verbessern.

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Die Genom-Editierung wird für ein Biotechnologieunternehmen künftig unabdingbar sein. Deshalb haben wir eigene Cas-Nukleasen entwickelt und zum Patent angemeldet. Auf diese Weise wollen wir die Technik des Genom-Editings frei nutzen, sowohl für unsere Projekte als auch diejenigen unserer Kunden.
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Adriaan Moelker, Vorstandsvorsitzender der BRAIN Biotech AG
Foto mit Adriaan Moelker, dem Vorstandsvorsitzenden der BRAIN Biotech AG
Foto mit Adriaan Moelker, dem Vorstandsvorsitzenden der BRAIN Biotech AG
© BRAIN Biotech AG
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Spezialwerkzeuge für die Bioökonomie

Mit Entwicklungen wie CRISPR/Cas will BRAIN der Industrie helfen, ihre Produkte und Prozesse biobasiert und somit nachhaltiger zu gestalten. Beispielsweise können biotechnologische Prozesse gegenüber chemischen Verfahren bei niedrigeren Temperaturen und Drücken optimiert werden, was zu erheblichen Einsparungen bei der Primärenergie führt. Um den Weg zur Bioökonomie zu unterstützen, greift BRAIN auf langjährige Erfahrungen in unterschiedlichen Branchen, ein breites Instrumentarium an Technologien und wissenschaftliche Expertise zurück. Zudem besteht die Möglichkeit, Prozesse bis in den industriellen Maßstab zu skalieren und biologische Hightech-Produkte selbst zu fertigen.

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Synergien für die Zukunft

Für biotechnologische Innovationen setzt BRAIN auf Synergien innerhalb der Unternehmensgruppe sowie auf gemeinsame Entwicklungen mit Kunden und Partnern. Die Vernetzungen helfen dabei, neue Proteine oder Enzyme zu finden und kommerziell nutzbar zu machen. So wird es möglich, Enzyme zum Beispiel in die Chemie- oder Lebensmittelindustrie zu liefern, aber auch mit fermentativen Produktionssystemen und der Genom-Editing-Plattform neue, hocheffiziente Spezialverfahren bereitzustellen.

veröffentlicht am 12.06.2019
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