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Die EDAG Engineering GmbH gestaltet den Wandel der Automobilindustrie

Alternative Antriebe, autonomes Fahren, Leichtbauteile aus dem 3D-Drucker: In Zeiten des Klimawandels und der zunehmenden Digitalisierung wird das Automobil neu erfunden. EDAG, das weltweit größte unabhängige Entwicklungsunternehmen der Fahrzeugindustrie, sorgt für mehr Nachhaltigkeit im Verkehr.

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Leichtbau nach dem Vorbild der Natur

Zusammen mit Partnern hat EDAG beispielsweise ein ultraleichtes Motorhaubenscharnier entwickelt, das per 3D-Druck aus einem Metallpulver hergestellt wird. Da es auf einer bionischen Struktur basiert, die nicht massiv, aber dennoch extrem stabil ist, wiegt das innovative Scharnier nur etwa die Hälfte des herkömmlichen Blechbauteils.

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In Hessen stimmt das Zusammenspiel aus Wirtschaft, Bildung und wirtschaftspolitischer Unterstützung. Das technologische Herz von EDAG schlägt daher nach wie vor in Fulda, die hier betriebenen Competence Center sind unsere Keimzelle für Innovationen.
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Dr. Martin Hillebrecht, Leiter des Competence Centers Leichtbau, Werkstoffe & Technologie der EDAG Engineering GmbH
Dr. Martin Hillebrecht, Leiter des Competence Centers Leichtbau, Werkstoffe & Technologie der EDAG Engineering GmbH  (Foto: EDAG Engineering GmbH)
Dr. Martin Hillebrecht, Leiter des Competence Centers Leichtbau, Werkstoffe & Technologie der EDAG Engineering GmbH (Foto: EDAG Engineering GmbH)
Foto: EDAG Engineering GmbH
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Integrierter Fußgängerschutz

Dank des software-optimierten 3D-Drucks ließ sich ein Fußgängerschutz im Scharnier integrieren: Kollidiert ein Passant mit dem Fahrzeug, wird ein zusätzliches Gelenk freigegeben und die Motorhaube leicht angehoben, damit sie den Aufprall des Fußgängers besser abfedert. Wegen der kompakten Leichtbauweise eignet sich das intelligente Scharnier selbst für Sportwagen und andere Fahrzeuge, in denen bislang kein Platz für eine aktive Haubenfunktion war. Das Bauteil aus dem 3D-Drucker ist nur eine Entwicklung von vielen aus dem Hause EDAG. Mit Lösungen für die Elektromobilität und das vernetzte Fahren, mit Brennstoffzellenantrieben und vielen weiteren Innovationen trägt der hessische Ingenieurdienstleister zur nachhaltigen Mobilität von morgen bei.

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Osthessen: Keimzelle für Innovationen

EDAG wurde vor 50 Jahren unter dem Namen „Konstruktionsbüro Horst Eckard“ in Groß-Zimmern bei Darmstadt gegründet und gehört seit 2006 zur ATON GmbH. Bereits 1970 zog das Unternehmen nach Fulda. Die Vorteile des osthessischen Standorts gelten heute noch: Alle deutschen Automobilhersteller liegen maximal 300 Kilometer entfernt. Die gute Verkehrsanbindung per Straße und Schiene erleichtert zudem die Zusammenarbeit mit anderen Partnern aus Industrie und Wissenschaft. Die Entwicklung des ultraleichten Motorhaubenscharniers erfolgte in Kooperation mit dem voestalpine Additive Manufacturing Center aus Düsseldorf und Simufact Engineering aus Hamburg. Seit 2015 sitzt die deutsche Unternehmenszentrale von EDAG in Wiesbaden, das technologische Herz des Konzerns schlägt aber nach wie vor in Fulda, dem mit 1500 Mitarbeitern größten Standort weltweit. Hier betreibt EDAG drei Competence Center, die sich mit den Zukunftsthemen der Automobilbranche beschäftigen.

Link (extern) zum Film über das leichte Motorhaubenscharnier
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Kontakt

EDAG Engineering GmbH
Kreuzberger Ring 40
65205 Wiesbaden
Christoph Horvath, Pressesprecher der EDAG-Gruppe
Telefon: +49 661 6000-570
E-Mail: Christoph.Horvath@edag.de
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veröffentlicht am 15.01.2020
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